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Womb Blessing® in Ostwestfalen

Womb.. dieses Wort gefällt mir persönlich viel besser als die deutsche Übersetzung: Gebärmutter. Denn es meint eigentlich so viel mehr!

Womb beschreibt den Schoßraum von uns Frauen – den Sitz unserer Kraft, unserer Kreativität, unseres Schaffen, es ist unsere Mitte sowohl im physischen als auch im spirituellen Sinne.

Leider haben heute so viele Frauen ihre Verbindung zu ihrer Schoßhöhle verloren. Beachtung bekommt die Gebärmutter als Organ häufig nur während einer Schwangerschaft oder es medizinische Probleme gibt.

Daher ist das Womb Blessing® nach Miranda Gray eine tolle Möglichkeit, im Rahmen einer richtigen Zeremonie, den Fokus wieder mehr auf diesen Bereich des Körpers zu lenken und unseren Schoß wieder bewusst spüren zu lernen.

Für das letzte Wochenende im Januar hatten sich fünf Frauen zusammen gefunden, die den Wunsch nach einer Womb Blessing® Zeremonie verspürten. Am Tag zuvor hatte dort noch ein Rotes Zelt stattgefunden und so war alles noch mit roten Tüchern geschmückt und verlieh dem Raum eine Atmosphäre, die ein wenig an das Innere des Mutterschoßes erinnerte.

Gestern fand in Herten unser vorletztes Rotes Zelt für dieses Jahr statt. Bereits zum fünften Mal trafen wir uns im Kreis von Schwestern um jeder Frau den Raum zu geben sich zu zeigen wie sie ist, was sie fühlt, was sie berührt. Um sprechen zu dürfen über alles was sie bewegt und einen Ort zu haben an dem sie einfach “Sein” darf.

Da unser Rotes Zelt unbeabsichtiger Weise auf den Schwarzmond [Neumond] fiel der Samhain am nähesten lag und somit einen guten Zeitpunkt bildete um dieses Fest zu zelebrieren, nutzen wir die Gelegenheit für ein bisschen Ahnengedenken.

Samhain ist das keltische Neujahrfest welches kalendarisch am 31.Oktober gefeiert wird. Unser heutiges Helloweenfest basiert auf diesem Feiertag. Es heißt in dieser Nacht seien die Schleier zwischen den Welten dünn. Geister und andere Gestalten aus der Anderswelt können in unsere Welt hineintreten und wirken. Man stellte ausgehöhlte Rüben -heute ersetzt durch Kürbisse- in die Fenster seines Hauses um den verstorbenen Ahnen den Weg zu leiten. An diesem Abend wurde den Ahnen gedacht, am Tisch ein Platz für sie hergerichtet und Speisen und Trank geopfert.