Blogbeiträge des Rising Women Tribe

Ein ereignisreiches und wundervolles erstes Jahr RisingWomenTribe liegt hinter uns! Zeit, einmal einen Moment inne zu halten, sich zu besinnen, zurückzuschauen und dankbar für das zu sein, was wir in diesem ersten Jahr alles erleben durften.

Im April luden wir zu unserem ersten Roten Zelt nach Hattingen ein. Es war noch eine recht kleine, aber dafür umso intensivere Runde. Was ursprünglich als kleine „Startveranstaltung“ gedacht war, mit der wir uns etwas bekannter machen wollten, etablierte sich im Laufe des Jahres zu einer sehr beliebten Veranstaltung.

Natürlich wussten wir um die heilsame und Kraft spendende Wirkung, die solche Runden auf die Teilnehmerinnen haben können.. wir haben es ja selbst oft genug erlebt. Trotzdem überwältigte uns die positive Resonanz regelrecht…

Wieder einmal erlebten wir, wie wichtig es ist, diesen Raum für Frauen zu schaffen, die sich nach dem Gefühl der Schwesternschaft sehnen; sich unter Frauen angenommen und unterstützt zu fühlen, anstatt sich in Konkurrenz zu erleben, wie es leider viel zu oft im Alltag der Fall ist.

Das zweite Highlight des Jahres war unser erstes Tribe-Shooting. An einem malerischen Teich in Solingen trafen wir uns mit unserem Fotografen, dem wir an dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön aussprechen möchten! Unter viel Lachen, tanzen, trommeln, aber auch sich aufeinander einlassen entstanden viele wunderschöne Bilder, von denen ihr einige bereits mit Zitaten versehen auf unserer Facebook Seite sehen konntet.

Es folgten vor allem weitere Rote Zelte. Nachdem wir auf dem zauberhaften Hof Wessels in Herten eine gemütliche Blockhütte als Veranstaltungsort angeboten bekamen, haben wir die Roten Zelte hauptsächlich dort veranstaltet und im Laufe der Zeit erfreuten sie sich immer größerem Zulauf.

Unser erster Tagesworkshop zum Thema „Sisters Tribe ~ Feel the vibe“ sollte im Juli in Herford stattfinden. Leider mussten wir ihn dann kurzfristig absagen. Durch unsere Werbung vor Ort wurde jedoch eine „alte Bekannte“ auf unser Projekt aufmerksam, die uns ganz begeistert anschrieb und uns einlud, doch einmal etwas bei ihr zu veranstalten.

Und so zogen wir im September mit dem Roten Zelt nach Espelkamp im Kreis Minden, in die Praxis Spirit2L.

Auch hier war die Resonanz so überwältigend, dass wir gleich darauf einen weiteren Workshop planten. Und so fand der „Sisters Tribe ~ Feel the vibe“ Workshop im Oktober doch noch statt!

Besonders nach dem Tagesworkshop fühlten wir uns einmal mehr darin bestätigt, wie wichtig diese Arbeit ist und wie gut sie der Seele tut. Natürlich empfinden wir dies auch bei den Roten Zelten, jedoch ist das gemeinsame Erleben an einen ganzen Tag noch intensiver und verbindender, weil wir uns hier noch weiter einander öffnen, uns noch mehr aufeinander einlassen und uns noch tiefer miteinander verbinden.

Das letzte Rote Zelt im Jahr 2017 mussten wir dann auch absagen, da uns beide ziemlich üble grippale Infekte erwischt haben. Insgesamt war der Abschluss des Jahres im Bezug auf den RisingWomenTribe eher still, da wir eben beide krank waren, es noch kurz vor Ende des Jahres einen Todesfall in der Familie gab und auf der anderen Seite im nächsten Jahr ein kleines Tribe-Baby auf die Welt kommen wird, worüber wir uns beide riesig freuen (Karmi noch ein bisschen mehr 🙂 )

Und so schauen wir in eine wahrscheinlich recht turbulente, aber hoffentlich nicht minder schöne Zukunft! Größere Projekte sind schon geplant. So findet im März der erste Wochenend-Workshop „Liliths Töchter“ statt und wir haben eine Einladung bekommen, doch mit dem Roten Zelt an der Wald Healing teilzunehmen. Außerdem dürfen wir an einem großen Projekt mitarbeiten, bei dem es um ein großes Frauen-Fest zur Sommersonnenwende geht.

Alle Informationen zu unseren geplanten Veranstaltungen findet ihr natürlich auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite. Und wenn ihr Fragen habt, sprecht uns jederzeit gerne an. Wir freuen uns riesig auf das nächste Jahr mit euch wundervollen Frauen!

 

 

 

 

 

Mabon Newsletter

It is time of Autumn-Equinox, the opposite of the beginning of spring. We go over the threshold from the light to the darker days of the year. Sommer ends and from now on days are getting shorter and the nights will be long and dark. With gratitude, we look to the fruits that we harvest in our life this year.

We also hold the fruits of our work in hand and are happy about so many positive feedback from you. Three awesome, touching and lovely Red Tents we could celebrate with wonderful women and the enthusiasm and request ist growing.
With great steps we approach 500 Likes at Facebook, our flyers come to courious womens hands, Workshops are in demand and the following year, some wonderful projects are waiting.

The Rising Women Tribe is like a gently flower for us, which we soewd carefully. From this seed we layed down deep into the womb of mother earth, a beautiful sprout grow up rapidly, which has its first leaves and buds.

We thank YOU for your interest, your attention, support, joyning our events, likinig and sharing of our postings, reading our newsletter and your comments, mails and messages. Your energy is the fertiliser making the Tribe growing and spending the smell of its blooms into the world to inspire and support women.

Our homepage has a new design

Some weeks ago we reworked our homepage completly and it has gone online in a new design. You have a better view over our workshops, impressions, testimonials and our blog now.
Some deays ago, Ravena writes an article about the birth of her dream to work with women.

At November, 25th, our One-day workshop „Sisters Tribe ~ feel the vibe“ takes place in Espelkamp.

Women, who feel connected as sisters, are able to move mountains…

So reach out your hand to the woman by your side and feel the magic, when you became sisters. The magic of connection, the magic of mutual support, the magic of loving acceptance.

Together we would discover ouselves in a new way, see our uniqueness and also feel what we all have in common. Every woman has her own talent; some of them you maybe know, other not. At this workshop we want to find out our talents, too. We want to make presents to each other and celebrate them.

This workshop is for you, if you:

*feel the power of sisterhood and connection with other women
*share somenthing with other women, connect yourself and leran from each other
*learn to love yourself
*come in contact with your inner wildness
*make the experience of transformation and self-empowering

Enter the journey with dancing, rituals, meditation and abandonment to yourself. Have the heart to life your wild feminity.

We draw to all participants, who apply until October, 10th a reduction of 50% of the fee.*

*this reduction is only for the participation at the workshop. Travel expences and costs for accommodation is not included.

Red Tents od the Rising Women Tribe

WELLNESS Red Tent – Special – 14. Oktober in Herten
Red Tent in Herten 18. November
Red Tent in Herten 9. Dezember

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Anlässlich der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche vergangene Woche haben wir voller Dankbarkeit auf die Früchte geblickt, welche wir in diesem Jahr geerntet haben. Wir freuen uns unfassbar über so viel positive Resonanz von euch. Wir durften bereits drei großartige, bewegende und wunderschöne Rote Zelte mit tollen Frauen zelebrieren und die Begeisterung und Nachfrage wächst stetig.
Mit großen Schritten bewegen wir uns auf 500 Facebook Likes zu, unsere Flyer fliegen in neugierige Frauenhände, Workshops werden immer gefragter und im kommenden Jahr warten einige wundervolle, vielversprechende Projekte auf uns.

Der Rising Women Tribe ist für uns wie ein zartes Pflänzchen, das wir vorsichtig ausgesät haben. Aus dem Samen, den wir tief ins Herz von Mutter Erde gelegt haben, wuchs schnell ein schöner Sprößling, welcher immer größer wird und zahlreiche erste Blätter und Knospen trägt.
Wir danken DIR für dein Interesse, deine Aufmerksamkeit, Unterstützung, deine Teilnahme an unseren Veranstaltungen, dem Liken und Teilen unserer Postings, dem Abonnieren unseres Newsletters und deine Kommentaren, Emails und Nachrichten. Deine Energie ist der Dünger und Humus, der dem Tribe zum Wachsen und Gedeihen verhilft, damit seine Blüten ihren Duft hinaus in die Welt tragen können, um Frauen zu inspirieren und zu unterstützen.

Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmerinnen die sich bis einschliesslich zum 10. Oktober 2017 für unseren Workshop „Sisters Tribe – feel the vibe“ anmelden eine um 50% vergünstigste Teilnahme*!

Alle Frauen die sich bisher für den Workshop angemeldet haben oder sich bis zum 10.10. anmelden hüpfen automatisch in den Lostopf. Viel Glück! <3

*die Vergünstigung bezieht sich auf die Teilnahmekosten am Workshop. Fahrkosten und eventuell Unterbringungskosten sind nicht mit inbegriffen.

Weiblichkeit… Ja! Ich bin eine Frau… aber was bedeutet das eigentlich? Dazu hatte ich in meinem Leben sehr lange keine Antwort..  Weiblichkeit ist  für jede Frau (und auch für jeden Mann) offenbar etwas sehr Individuelles.

Für mich persönlich gab es eine Art „Schlüsselmoment“! Lange habe ich in meinem Leben unter Depressionen gelitten. Und besonders in dieser Zeit galten für mich Werte, die um Grunde den männlichen Prinzipien zugerechnet werden.

Jeder Mensch vereint Eigenschaften in sich, die männlichen als auch weiblichen Prinzipien zugeordnet werden, Das bedeutet nicht, dass es eine starre Zuordnung gibt, sondern in unserem Empfinden werden bestimmte Eigenschaften eher dem Männlichen und andere eher dem Weiblichen zugeordnet werden… ob wir das nun wollen oder nicht…

Im September 2015 traf ich ungeplant auf eine Gruppe Frauen, die damals der „Wild Women Sisterhood“ angehörten, an einem Ort, der mir besonders heilig ist! Am Well House – der White Spring – in Glastonbury trafen wir mit einer Gruppe unbekannter Frauen aufeinander… und es entstand ohne Worte ein Kreis…  Ein Kreis, in dem wir chanteten.. Und in diesem Moment passierte etwas in mir… etwas, was ich nicht in Worten fassen kann! Etwas brach auf…. Etwas wurde weich… durchlässig…. Etwas tat sich auf….

In dem Moment erkannte ich die Kraft der Weiblichkeit in mir selbst! Und ganz besonders die Kraft, die entsteht, wenn Frauen sich als Schwestern begegnen… Seitdem verfolge ich diesen Weg, weil er mein Leben verändert hat. Ich spüre den Ruf! Den Ruf der Göttin, diesem Weg zu folgen. Das Geschenk der Schwesterschaft an andere Frauen weiter zu geben.

Natürlich hat die Geschichte meines Weges noch wesentlich mehr Facetten… aber sie sind auch schwer in Worte zu fassen… Auf jeden Fall hat mich diese Begegnung nachhhaltig bewegt und mein Leben verändert… Ich wünsche mir von Herzen, dass möglichst viele Frauen im Laufe ihres Lebens diese Kraft spüren können! Aber genauso wünsche ich mir Männer mit dem Bewusstsein, dass Weiblichkeit eine bereichernde Kraft ist… auch für sie und dass sie sich einfach voller Vertrauen mit dieser Kraft verbinden sollen, um zum Wandel dieser Welt beizutragen….

Männlichkeit und Weiblichkeit haben beiden ihren festen und wichtigen Platz in dieser Welt! Und sie brauchen sich! Sie können voneinander lernen… profitieren… sie müssen nur willens sein, sich zu erkennen…

Ravena

 

 

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Zum zweiten Mal lud der Risinig Women Tribe am letzten Sonntag Frauen ins Rote Zelt ein. Da ein Teil der Frauen sich bereits beim ersten Roten Zelt begegnet war, war die Atmosphäre diesmal schon von Beginn an durch eine größere Vertrautheit geprägt.

Wiedersehensfreude lag in den Augen einiger Frauen, gespannte Vorfreude in den Augen der Anderen. Gemeinsam füllten wir den Raum mit unseren Träumen, Wünschen, Hoffnungen, aber auch Schmerzen und Ängsten. Vorbehaltloses Annehmen war zu spüren und machte es uns möglich, uns einander zu öffnen und zu offenbaren.

Da beim ersten Roten Zelt einstimmig der Schluss gezogen wurde, dass zwei Stunden zu kurz seien, setzten wir nun drei Stunden an. Aber auch diese Zeit verging wie im Fluge und am Ende stellten wir alle erstaunt fest, dass wir immer noch nicht wirklich bereit waren, wieder in den Alltag zurückzukehren.

Als Highlight hatten die Frauen die Möglichkeit, sich einen „womb medicine“ Beutel zu machen. Dazu begannen wir mit einer kleinen Meditation, in der jede für sich erspüren konnte, was sie für ihren Beutel braucht.

So ein Medizinbeutel ist mit kleinen Dingen gefüllt, die jede individuell mit Kraft oder Heilung assoziiert und ruft diese Energien immer wieder aufs Neue in uns wach.

Auch die wunderschönen Henna-Tattoos, die eine Teilnehmerin spontan für uns zauberte, waren eine echte Bereicherung, die uns noch eine Weile intensiv daran erinnern werden.

Eine Teilnehmerin über das Rote Zelt:

Wenn wir es schaffen, nur mit Gefühl und Wort solche Energien zu erschaffen und zu bündeln – so viel Liebe und Güte, Respekt und absolute Akzeptanz – gemeinsam, jeder für sich und doch zusammen, dann ist das für mich wahrhaftige Magie!

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When you leave the Red Tent, you’re for a moment or a month or the rest of your life, you’re the woman that you want to be. ~redtentmovie.com

Nachdem wir im Februar erstmals über das Konzept des Roten Zelt geschrieben haben, war es gestern endlich soweit. Unser erstes Rotes Zelt fand in Hattingen an der Ruhr statt. Acht Frauen trafen sich in diesem geschützten Raum um einander kennenzulernen, ihre Stimmen, ihre Geschichten, ihre Bedürfnisse und ihre Emotionen miteinander zu teilen.

Danke für das Gefühl irgendwo ankommen zu können, den richtigen Weg – meinen Weg zur genau rechten Zeit – Schritt für Schritt – zu sehen und zu finden! Gemeinsam – sich sehen – einander schenken. ~L.

Es ist jedes Mal aufs Neue ein faszinierendes Schauspiel wie anfängliche Zurückhaltung und Skepsis sich so schnell in Wärme, Verbundenheit und Vertrauen verwandeln. Einander größtenteils wildfremde Frauen haben nach zwei Stunden das Gefühl, Freundinnen und Vertraute zu sein.
Gemeinsames Lachen, Singen, Reden, Essen und Trinken verbindet uns Frauen und schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre. Hier kann auch Angstbesetztes, Trauriges und Verheimlichtes zur Sprache kommen, ohne das Frauen dafür verurteilt oder bewertet werden. Angenommen werden, sein dürfen wie frau ist, Masken fallen lassen, sich selbst fallen lassen.

Neben unserem in Roten Zelten traditionsreichen Redekreis gab es für jede Frau die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen, Selbstfürsorge zu betreiben und sich selbst etwas Gutes zu tun. Neben Orakelkarten, Malutensilien, Decken, Kissen und Büchern gab es auch Massageöle und die Ermutigung, dieses Rote Zelt wirklich so für sich zu nutzen, wie es den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Gesang, kleine Übungen, die Verbindung mit unserer weiblichen Ahnenreihe und die Unterstützung durch Orakelkarten führte uns durch den bewegenden Abend, der für das Gefühl aller Frauen viel zu früh endete.

Ein Raum in dem man so sein kann wie man ist: angenommen, offen und ehrlich. … Frauen müssem sich diese Räume schaffen und erhalten! Danke! ~K.

Wir möchten uns herzlichst bei allen Frauen bedanken, die den Mut aufgebracht haben, sich in diese für sie absolut neue Situation zu begeben. Den Mut teilzunehmen, offenen Herzens und Geistes aufeinander zuzugehen und ein Stück ihres Selbst mit uns zu teilen. Jede von euch ist ein leuchtender Stern, stark, schön und wundervoll.

 

In unserem Veranstaltungskalender und auf unserer Facebookseite werden wir euch über weitere Rote Zelte des Rising Women Tribe informieren.

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Das Rote Zelt ist der populärste Name für etwas, das uns auch als „Mond-Hütte“ oder „roter Tempel“ gekleidet begegnet. Ein Ort für uns Frauen an dem wir einfach sein dürfen wie wir sind. Ein Raum der geöffnet wird, um uns eine Auszeit zu gönnen und ein neues Miteinander erleben zu dürfen, indem wir uns austauschen, uns Gutes tun, Schönheit erfahren und uns einander liebevoll zuwenden.

Wir finden die Idee des roten Zeltes im gleichnamigen Buch von Anita Dianmant. Hier geht es um Ereignisse aus dem Buch Genesis, um Dinah, einzige Tochter Jacobs, welche in ihrer Kindheit das rote Zelt kennenlernt. Einen Ort, an dem Frauen während ihrer Menstruation zusammen kommen.
2006 entsteht das „Red Tent Movement“, die „rote Zelt Bewegung“. Karen Brody startete in Amerika mit ihrem Projekt  BOLD und veranstaltete zum Labor Day rote Zelte. Ursprünglich wurden in diesem Rahmen über Geburtsgeschichten berichtet. Frauen fanden einen Raum über das zu sprechen, was ihnen während der Geburt ihrer Kinder widerfahren ist, was sie erlebt, durchlebt haben. Jahr um Jahr gibt es immer mehr Andrang zu den roten Zelten. 2008 gelangt die Idee auch auch nach Europa. In Frankreich finden 2009 erstmals rote Zelte statt. Diesmal geht es nicht nur um Geburtsgeschichten, es geht um Frauengeschichten. Eine neue Frauenkultur wurde geboren, in der Frauen sich versammeln um einander an ihrer Weisheit teilhaben zu lassen, sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Reise durchs Leben miteinander zu teilen. Sie unterstützt den Wandel in unserer Gesellschaft, in der Frauen einander begleiten und unterstützen anstatt in Konkurrenz zueinander zu stehen und sich gegenseitig zu schwächen.

Das rote Zelt ist der Ort, an dem wir uns begegnen, unsere Masken ablegen und aufhören dürfen eine bestimmte Rolle zu spielen. Unseren Alltag, alles „müssen“ dürfen wir hinter uns lassen. Hier geht es nur um das einfache SEIN. Darum, zur Ruhe zu kommen.
Es ist ein Ort um unser Frau-Sein zu feiern, unsere Erfahrungen zu ehren und uns der Heiligkeit unseres Zyklus bewusst zu werden. Wir erinnern uns, wer wir wirklich sind.
Im roten Zelt sind alle Frauen Schwestern. Wir lernen wieder die Stimme unserer Großmütter, Mütter und Töchter zu hören um unsere eigene Stimme wieder zu entdecken. Wir sind füreinander da, begleiten und nähren einander.

In diesem Zelt ist alles möglich. Es entsteht Raum für Rituale, Übergänge wie die Menarche oder zur Menopause, Mutterschaft, Geburt und vieles mehr. Hier teilen wir unsere Geschichten, manchmal auch Tanz und Gesang, weinen, lachen und gemeinsames Essen. Was passiert wenn wir aufhören ständig beschäftigt zu sein und uns von unseren Gefühlen abzulenken? Was möchte unser Herz uns sagen wenn wir es zu Wort kommen lassen? Wo ruhen die Teile in uns, die uns wieder Sinnlichkeit, Lebendigkeit und Weiblichkeit fühlen lassen?
Die Vision der Red Tent Bewegung ist es, rote Zelte in jeder Stadt, jedem Dorf auf dieser Welt entstehen zu lassen. An dieser Vision teilhabend werden auch wir rote Zelte öffnen und euch den Raum geben, teilzuhaben an dieser wunderschönen Zusammenkunft.

-Karmindra


Photocredits: Mit freundlicher Genehmigung von Les Tentes Rouges

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Imbolc ist das Fest der erwachenden Göttin. Sie beginnt sich zu recken und zu strecken, tief unten im Wurzelwerk des Waldes, unter dem Gras der Wiesen, in den Blumenzwiebeln… überhaupt überall dort, wo Leben ist!
Auch in der Luft lässt sich der nahende Frühling oft schon riechen. Das Sonnenkind, das die Göttin zu Mittwinter gebar, macht nun seine ersten, noch unsicheren Schritte hinaus in die Welt.
Viele Menschen feiern dieses Fest am 01. Februar oder auch am zweiten Vollmond des Jahres, wenn sie dem Mondkalender den Vorzug vor Fixdaten geben. Für mich fühlt sich der zunehmende Mond jedoch stimmiger an, seine ansteigende Kraft geht mit dem Erwachen des Lebens Hand in Hand.
Wie den Tieren und Pflanzen ergeht es auch den Menschen. Langsam regen sich die Lebensgeister wieder, das Eis, unter dem die Seele bei Vielen in die Winterstarre fällt, taut und die Sonne erreicht das Herz erneut. Wir fühlen uns plötzlich wieder lebendiger, gehen wieder hinaus aus unseren Häusern und stellen fest: Menschen, Tieren und Pflanzen… allen geht es ähnlich! Wir alle sind verbunden und ein Teil des ewigen Kreis des Lebens.

Ein weißes Tuch bedeckt das Land

Die Erde atmet Frost

Zu Eis erstarrt des Flusses Lied

Am Tor zur Unterwelt

Doch knarrend öffnet sich das Gatter

Und gibt den Weg Ihr frei

Die Mutter hat sich selbst gebor´n

Die Göttin kehrt zurück

Und weichen wird der dunkle Tag

Vor Ihrer großen Macht

aus: Varuna Holzapfel ~ Einweihung in das Hexeneinmaleins

Zu Ehren der weißen Frühlingsgöttin zünde ich eine Kerze an. Dies ist eine besondere Kerze. Letztes Jahr habe ich sie in Glastonbury in der White Spring Hall an der Kerze entzünden dürfen, die der Göttin Brigid geweiht ist. Und so sprang die Energie der geweihten Kerze auf meine Kerze über und ich konnte sie mit nach Hause nehmen.
Nun lasse ich ihre Flamme in die Welt hinaus scheinen. Ein Zeichen für das wiederkehrende Licht, Liebe, Hoffnung, das Wachsen neuer Pläne und Visionen…
Möge ihr Licht auch allen anderen Frauen den Weg weisen und ihnen Segen bringen!
Ravena

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