Gestern fand in Herten unser vorletztes Rotes Zelt für dieses Jahr statt. Bereits zum fünften Mal trafen wir uns im Kreis von Schwestern um jeder Frau den Raum zu geben sich zu zeigen wie sie ist, was sie fühlt, was sie berührt. Um sprechen zu dürfen über alles was sie bewegt und einen Ort zu haben an dem sie einfach „Sein“ darf.

Da unser Rotes Zelt unbeabsichtiger Weise auf den Schwarzmond [Neumond] fiel der Samhain am nähesten lag und somit einen guten Zeitpunkt bildete um dieses Fest zu zelebrieren, nutzen wir die Gelegenheit für ein bisschen Ahnengedenken.

Samhain ist das keltische Neujahrfest welches kalendarisch am 31.Oktober gefeiert wird. Unser heutiges Helloweenfest basiert auf diesem Feiertag. Es heißt in dieser Nacht seien die Schleier zwischen den Welten dünn. Geister und andere Gestalten aus der Anderswelt können in unsere Welt hineintreten und wirken. Man stellte ausgehöhlte Rüben -heute ersetzt durch Kürbisse- in die Fenster seines Hauses um den verstorbenen Ahnen den Weg zu leiten. An diesem Abend wurde den Ahnen gedacht, am Tisch ein Platz für sie hergerichtet und Speisen und Trank geopfert.